Spekulationen um einen neuen Trainer

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Mag reloadet
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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#421

Beitrag von Mag reloadet » Sa 12. Okt 2019, 21:03

Ole Werner ist nach meiner Einschätzung ein strukturiert, organisiert und fachlich auf der Höhe befindlicher Trainer. Darüber hinaus ist er ein absolut integrer Holsteiner. Doch ob die Situation mit der Doppelbelastung des Trainerlehrgangs und der aktuellen Aufgabe nicht zu viel ist, vermag ich nicht einzuschätzen. Es gibt Persönlichkeiten, die so etwas meistern können. Um hier eine Entscheidung zu treffen, wurde u.a. Uwe Stöver geholt. Ich hoffe, er leistet im Sinne der KSV hervorragende Arbeit ab. Hervorragend in diesem Sinne wäre der Klassenerhalt. Ich beneide ihn nicht darum, hier eine Entscheidung zu treffen.

schwarkman
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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#422

Beitrag von schwarkman » Sa 12. Okt 2019, 21:25

Peter Neururer ist auch bald wieder zu haben :whistle:
https://www.reviersport.de/artikel/neur ... engeruest/
Dort steht auch:
„Ob wieder als Trainer oder Sportdirektor: Ich mache weiter. Ich bin zu fast allen Seiten offen. Aber sowas wie mit Wattenscheid passiert mir nicht nochmal.“

Claus mit C.
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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#423

Beitrag von Claus mit C. » Sa 12. Okt 2019, 22:10

schwarkman hat geschrieben:
Sa 12. Okt 2019, 21:25
Peter Neururer ist auch bald wieder zu haben :whistle:
https://www.reviersport.de/artikel/neur ... engeruest/
Dort steht auch:
„Ob wieder als Trainer oder Sportdirektor: Ich mache weiter. Ich bin zu fast allen Seiten offen. Aber sowas wie mit Wattenscheid passiert mir nicht nochmal.“
Neururer lebt seit ewigen Zeiten in Gelsenkirchen und weis sicherlich nicht einmal, dass es auch noch eine Fußballwelt außerhalb des Ruhrgebietes gibt. Dieser Komiker ist trotz Bochumer Erfolgsvergangenheit in Talkshows am besten aufgehoben...

Andi7098
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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#424

Beitrag von Andi7098 » Sa 12. Okt 2019, 22:25

Peter Mandel hat geschrieben:
Sa 12. Okt 2019, 17:27
Erschütternd ist eher die Tatsache, dass bei einem Punktestand von acht Pkt in neun Spielen nicht die Alarmglocken läuten und hier noch vom Festhalten einer Vereinsphilosophie geträumt wird. [...] Unser Sportfreund Andi sieht uns zur Zeit "nur" drei PKT .vom Platz 10 entfernt. Hoffentlich auch noch nach den Spielen gegen Stuttgart, HSV, Bielefeld,Bochum und Wiesbaden.Dann hat uns die Realität wahrscheinlich endgültig eingeholt. Eher drei bis vier Punkte vom Nichtabstiegsplatz würde ich sagen, wenn die Verantwortlichen und einige Fans wie auch unser User sich nicht endlich zum Umdenken entschließen. [...] Dies schreibe ich ein wenig drastisch, damit die Verfechter der Vereinsphilosophie vielleicht begreifen, dass die Liga der Motor des Vereins ist. Diesen am Laufen zu halten; sprich alles Erdenkliche für den Klassenerhalt zu bewerkstelligen, besitzt oberste Priorität! Anschließend können wir uns dann meinetwegen wieder über die Vereinsphilosophie unterhalten.
Interessant. Demnach müssen bei Darmstadt und Wiesbaden auch die Alarmglocken schrillen und der Verein komplett umgekrempelt werden, oder? Rein theoretisch sind 9-11 Punkte nach 9 Spielen sicher auch nicht gut, deswegen ziehen dann Osnabrück, Dresden und der Jahn bei der nächsten Niederlage dann nach? Reicht es nicht vielleicht, dass wir schon einen Trainer und auch noch unseren Sportdirektor rausgeschmissen haben? Es läuft aktuell nicht, ergo muss die gesamte Struktur, die uns die letzten Jahre ausgemacht und in Fußballdeutschland ausgemacht hat, einfach so weichen? Ich weiß nicht, für mich klingt das einfach ziemlich naiv gedacht. Und ja, 8 Punkte aus 9 Spielen sind erschreckend, da will ich niemanden widersprechen. Aber die Liga ist aktuell so extrem eng, dass wir - selbst wenn wir im harten Endprogramm der Rückrunde nur wenige Punkte holen sollten - immer noch locker die Chance haben, in Reichweite zu den Konkurrenten zu stehen. Deswegen auch "nur" die 3 Punkte auf den 10. Platz.
Peter Mandel hat geschrieben:
Sa 12. Okt 2019, 17:27
Genauso unsachlich ist es,die erfolgreichen Trainer wie Kauczinski, Oral, Kocak mit einem Trainernovizen wie Nouri zu vergleichen. Kauczinski hatte in Karlsruhe großartig gearbeitet(s. Beitrag Von Scrambler) Kocak hat bei Waldhof Mannheim und bei Sandhausen ebenfalls ausgezeichnete Arbeit verrichtet.Orals Arbeit beim FSV Frankfurt und in Ingolstadt war ebenfalls beachtenswert, wenn man sich einmal detailliert mit diesen Personen beschäftigt und nicht pauschal ohne Hintergrundwissen irgendetwas ins Forum schreibt. [...] Besonders bedenklich finde ich aber, dass hier über einen Trainer wie Kauczinski etwas hineininterpretiert wird, was erstens vollkommen unsubstantiiert ist und darüber hinaus eigentlich noch gar nicht diskutierbar sein sollte, denn er wurde ja (noch) gar nicht verpflichtet. Wer zwei absolute sogenannte Sechspunktespiele wie gegen 96 und Regensburg mit jeweils gleicher Punktzahl vergeigt, sollte jedenfalls über einen Trainer froh sein, der Abstiegskampf kann. Dies haben zumindestens die Trainer Kauczinski, Kocak und Oral bewiesen.
Ich denke, Du solltest Dir meinen Text noch mal ganz genau durchlesen, denn ich habe zu keinem Zeitpunkt den Erfolg, die Erfahrung oder die vorherige Arbeit der genannten Trainer kritisiert/miteinander verglichen. Das interpretierst Du Dir scheinbar ganz alleine rein. Gerade im Zusammenhang mit dem Vereinsphilosophie-Satz sollte man sich denken können, dass das Namedropping der Trainer Kauczinski, Oral, Nouri und Kocak aufgrund deren Spielweisen und deren Verschleiß zurückzuführen ist. Kocak ist dafür bekannt ultradefensiven Fußball spielen zu lassen. Kauczinski (zumindest zuletzt bei Pauli) und Nouri lassen einen Mischmasch-Fußball spielen, der nur so vor sich hinplätschert. Oral setzt primär auf Leidenschaft und schnelles Umschaltverhalten, stellt sich aber auch gerne einfach mal hinten rein. All das passt meiner Ansicht nach nicht zu uns. Zusätzlich kommt dann eben der Verschleiß, sprich: Das sind alles Trainer, die die meisten in Fußballdeutschland kennen. Ich würde mir wünschen, dass wir den Fehler aus dem Sommer nicht wiederholen und einfach einen jungen/erfrischenden Trainer aus einem Bundesliga-NLZ (U17-U23 eines Bundesligisten) holen würden, wie wir es schon mit Anfang und Walter gemacht haben. Wie einen Reis (warum auch immer der nicht im Sommer zu uns gekommen ist) in Bochum.

Man kann da auf jeden Fall anderer Meinung sein, aber das ist halt meine Meinung. Und wie bei den meisten Meinungen gibt es da kein richtig oder falsch, sondern einfach nur einen Unterschied. Da muss man mir keine Unsachlichkeit oder fehlendes Hintergrundwissen vorwerfen, weil das einfach nicht stimmt. Den Vorwurf finde ich dann wiederum ziemlich unsachlich. Wir sind unterschiedlicher Meinung und legen unseren Fokus halt auf andere Dinge: Du auf Erfahrung bei einem neuen Trainer und das unbedingte Verhindern eines bevorstehenden Abstiegs, gleichgültig ob Veränderung an grundsätzlicher Ausrichtung des Vereins und ich auf das selbe Prinzip aus den letzten Jahren, vielleicht aber mit etwas mehr Qualität im Kader.


Abschließend, um der aktuellen Diskussion auch noch beizuwohnen, finde ich die Idee, dass man die nächsten Wochen mit hartem Programm Ole Werner noch Zeit gibt, ganz gut. So kann Ole Werner sich beweisen und für Überraschung sorgen und man vergrault einem möglichen neuen Trainer nicht die Perspektive aufgrund von ausbleibenden Ergebnissen.

Mario
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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#425

Beitrag von Mario » So 13. Okt 2019, 08:49

Danke für diesen sehr guten Beitrag. Volle Zustimmung.
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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#426

Beitrag von BWR » So 13. Okt 2019, 15:06

Vereinsphilosophie hin oder her - in dieser Saison kann das Ziel nur lauten, den Abstieg zu verhindern, egal auf welche Weise. Gelingt das nicht, ist die Vereinsphilosophie im A... - so oder so. Von Dingen wie Stadionneubau will ich gar nicht erst reden.
Natürlich gibt es da kein Patentrezept. Aber für Experimente ist keine Zeit mehr. Einen "jungen, erfrischenden Trainer" aus einem NLZ zu holen - das kann gut gehen, aber besonders hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein im Abstiegskampf völlig unerfahrener Trainer uns vor dem Abstieg rettet, nicht. Um uns die 2. Liga zu erhalten, würde ich auch unattraktiven Fußnall à la Neitzel oder Vollmann in Kauf nehmen, selbst den nicht besonders sympathischen Oral.
Für mich hat es den Anschein, dass einige den Ernst der Lage vollkommen unterschätzen. Bei einem Abstieg wären die Leistungsträger mit Sicherheit weg, und Holstein würde vermutlich für unabsehbare Zeit in der 3. Liga herumdümpeln. Dass eine Erfolgsgeschichte wie unter Anfang sich wiederholt, ist eher unwahrscheinlich.
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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#427

Beitrag von Miles » So 13. Okt 2019, 16:22

@ Andi7098: Wenn die KSV tatsächlich ihre offensive Spielphilosophie und das Fördern/Setzen von/auf talentierte Spieler über den Haufen geworfen hätte, wäre das in der Tat fatal. Nur: Hat sie das? Bisher gibt es doch dafür keinen stichhaltigen Beweis. Wohlgemuth ist entlassen worden, weshalb genau, wissen wir nicht. Als "Strafe" für eine unzureichende Kaderzusammenstellung und Fehler bei der Trainersuche kann ja wohl nicht der Grund sein, denn diese beiden Kinder sind ja schon in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen. Offenbar war man sich über die zukünftige Ausrichtung uneins. Und da könnte es ja auch sein, das man es FW aufgrund der in dieser (!) Saison gemachten Erfahrungen nicht länger zutraut, die offensive Spielphiosophie der KSV als SpoDi erfolgreich umzusetzen. Ich warte mit meinem Urteil erst mal ab, wie Stöver handelt – etwa in der Trainerfrage.

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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#428

Beitrag von matten » So 13. Okt 2019, 16:34

BWR hat geschrieben:
So 13. Okt 2019, 15:06
Vereinsphilosophie hin oder her - in dieser Saison kann das Ziel nur lauten, den Abstieg zu verhindern, egal auf welche Weise. Gelingt das nicht, ist die Vereinsphilosophie im A... - so oder so. Von Dingen wie Stadionneubau will ich gar nicht erst reden.
Natürlich gibt es da kein Patentrezept. Aber für Experimente ist keine Zeit mehr. Einen "jungen, erfrischenden Trainer" aus einem NLZ zu holen - das kann gut gehen, aber besonders hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein im Abstiegskampf völlig unerfahrener Trainer uns vor dem Abstieg rettet, nicht. Um uns die 2. Liga zu erhalten, würde ich auch unattraktiven Fußnall à la Neitzel oder Vollmann in Kauf nehmen, selbst den nicht besonders sympathischen Oral.
Für mich hat es den Anschein, dass einige den Ernst der Lage vollkommen unterschätzen. Bei einem Abstieg wären die Leistungsträger mit Sicherheit weg, und Holstein würde vermutlich für unabsehbare Zeit in der 3. Liga herumdümpeln. Dass eine Erfolgsgeschichte wie unter Anfang sich wiederholt, ist eher unwahrscheinlich.

Welche Leistungsträger, haben wir welche? :mrgreen:

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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#429

Beitrag von scrambler » So 13. Okt 2019, 17:37

BWR hat geschrieben:
So 13. Okt 2019, 15:06
Vereinsphilosophie hin oder her - in dieser Saison kann das Ziel nur lauten, den Abstieg zu verhindern.............. Aber für Experimente ist keine Zeit mehr. Einen "jungen, erfrischenden Trainer" aus einem NLZ zu holen - das kann gut gehen, aber besonders hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein im Abstiegskampf völlig unerfahrener Trainer uns vor dem Abstieg rettet, nicht. Um uns die 2. Liga zu erhalten, würde ich auch unattraktiven Fußnall à la Neitzel oder Vollmann in Kauf nehmen, selbst den nicht besonders sympathischen Oral.
Für mich hat es den Anschein, dass einige den Ernst der Lage vollkommen unterschätzen.
lachsmil

Auf den Punkt gebracht alles was jetzt zählt sind Punkte und Ergebnisse .
Dazu brauchen wir in erster Linie defensive Stabilität um die 1-2 Gegentore pro Spiel zu verhindern.
Defensive Stabiliät und mit wenigen Kontakten nach vorne spielen muss auch nicht umbedingt die völlige Abkehr vom Offensivfußball bedeuten. Wichtig erscheint mir das man nicht jede Woche einem Rückstand hinterher läuft und zur Not muss auch mal ein 0:0 herhalten.
Ich bin mir sicher das Stöver der mit dem FSV jahrelang mit kleinem Budget die Klasse hielt den für Holstein passenden Trainer verpflichtet und die richtigen Schlüsse zieht.
Kurzfristig kann man vielleicht einen vereinslosen Torwart verpflichten...... siehe Wiesbaden die vor 14 Tagen einen vereinslosen österreichischen Nationaltorwart geholt haben der in Stuttgart beim 2:1 der große Rückhalt war.
Zuletzt geändert von scrambler am So 13. Okt 2019, 20:05, insgesamt 1-mal geändert.
Holstein Kiel - Tradition seit 1900 .

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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#430

Beitrag von Claus mit C. » So 13. Okt 2019, 19:07

Es geht hier nicht um Abstiegskampf, sondern eher nur darum, die Klasse zu erhalten, mit welchem Oberlehrer letztendlich auch immer...

Kielophil
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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#431

Beitrag von Kielophil » Mo 14. Okt 2019, 01:11

Ich bin ganz dabei, dass der Klassenerhalt das höchste Ziel sein sollte. Nur gibt es leider kein Trainer oder System, welches dieses garantiert erreicht. Dafür gibt es auch junge Trainer (kohfeldt), die bewiesen haben, Abstiegskampf zu können. Und nur Beton anrühren, wird wohl auch nicht reichen. Kurzum es gibt (leider) einfach keine Patentlösung für einen Ligaverbleib. Ich wünsche Holstein daher ganz doll, dass sie nun die richtigen Weichen und Entscheidungen treffen (oder zumindest drei Vereine, die schlechtere fällen).

noorpirat
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Re: Spekulationen um einen neuen Trainer

#432

Beitrag von noorpirat » Mo 14. Okt 2019, 09:55

Ich verstehe die Diskussion nicht. Holstein darf nicht absteigen. Die Konsequenzen für den Verein sind ansonsten schlicht nicht kalkulierbar. Und welcher Trainer dies mit welchem System generiert, interessiert für mich nicht, das Ziel muss schlicht erreicht werden. Den Rahmen setzt allein der gegebene Kader, da hier nur marginal nachgesteuert werden kann. Je eher dies akzeptiert wird, um so effektiver kann an der Zielerreichung gearbeitet werden.
Der neue sportliche Geschäftsführer wurde geholt, weil der AR diese finale Konsequenz für sich erkannt hat und erforderliche Schritte den bis dato verantwortlich handelnden Personen nicht mehr zugetraut hat.
Allein aufgrund der Personalrochaden Schubert und Wohlgemuth ist Holstein im Profizirkus endgültig angekommen. Das muss man nicht mögen, und schön ist dieser Vorhalt bei Diskussionen mit anderen Vereinsanhängern auch nicht, für mich ist es trotzdem feststehend. Alles andere, Holsteingen - offensives System - Ausbildungsverein usw. sind auch hier manchmal fast schon sozialromantische Betrachtungen. Damit hat es leider bis heute in dieser Saison bei uns nicht funktioniert.
Als hektischen Entscheider habe ich U. Stöver bisher nicht wahrnehmen dürfen, deswegen ist O. Werner auch noch auf der Bank. Warten wir Stuttgart ab. Sollte jedoch auch dort keine Punkte kommen, dann darf man nüchtern feststellen, dass es in 4 Spielen 3 Punkte auf der Habenseite gegeben hat. Eine Entscheidung gegen Werner würde sich dann übrigens auch besser verkaufen lassen, Profifußball eben. 8-)
vg

noorpirat

(... wird schon, laufen lassen .....)

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