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"Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
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schwarkman
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"Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
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schwarkman
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Re: Save the date 11.02.2019 19:00 Uhr
Zur Erinnerung an eine wichtige Veranstaltung
Weitere Diskussionen dann ab Dienstag im geschlossenen Bereich. Habe dieses Thema geschlossen, weil es als globale Bekanntmachung gepinnt ist und ich verhindern wollte, das jeder, außer angemeldete User, das Thema vorher zerlabern.
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schwarkman
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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
Wer dabei war, darf ab jetzt gerne seine Eindrücke schildern. Ich habe nicht durchgezählt, aber 60-70 Fans waren wohl schon da um sich zu diesem Thema auszutauschen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass das nicht der erste und letzte Termin war. Ich persönlich war positiv überrascht was die Gesprächsdisziplin anging. Niemand musste Angst haben seine Eindrücke von zu schildern, die ihm irgendwann irgendwo im Stadion oder auf Auswärtsfahrten aufgefallen sind.
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Martin-Kiel

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
Ich war erst skeptisch ob es überhaupt möglich ist mit so vielen verschiedenen Charakteren sich auf einem normalen Niveau zu unterhalten und war ebenfalls überrascht. Ich hatte das Gefühl das der große Teil keine extremistischen Aufkleber im Block bzw. auf den WC`s sehen will, geschweige irgendwelchen rassistischen Sprüche hören will. Und mit neutraler Einstellung ist es wohl eher zu schaffen das man das Problem mit fremdenfeindlichen Sachen u.a. in den Griff bekommt.
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VierVierZwo

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
In jeder Hinsicht ein gelungener Abend. Es gab sehr viel unterschiedlichen Input, Perspektiven, die neue Denkansätze lieferten. Viele Meinungen waren vertreten, Punkte wurden aufgegriffen, es wurde aufeinander eingegangen statt persönlich zu werden. Der Konsens: Wir haben alle Bock auf Holstein.
Vollständig verarbeitet habe ich die Eindrücke von gestern noch nicht. Hin und wieder huscht der eine oder andere Wortbeitrag wieder ins Gedächtnis, läd dazu ein, neue Sichtweisen zu prüfen, Übereinstimmung oder Dissens festzustellen. Hier die Meinung der Ultras, dort das Mitglied der älteren Fangruppe, dann auch mal Einzelpersonen aus den hinteren Reihen. Denjenigen, die den Mut gefasst haben, sich im muckeligen Presseraum in großer Runde zu Wort zu melden, wurde ausnahmslos zugehört. Die Disziplin war, wie schwarkmann schon schrieb, hervorragend.
Thematisch ging es um Vorfälle in der Kurve, auf Auswärtsfahrten, mit Ordnern, aber den größten Teil wurde über Fan-Identität und eng damit verbunden die Aufkleber-Subkultur geredet. Viele Teilnehmer konnten sich noch an "dunklere" Zeiten im Holsteinstadion erinnern, als Rechtsextreme deutlich auf Holsteins Tribünen sichtbar waren. Die Szene betont, dass diese Gestalten nicht freiwillig gegangen sind. Der enorme Fanzuwachs der letzten Jahre sorgt für ein gemischteres Bild auf den Rängen. Nichtsdestotrotz nahmen einige Leute wahr, dass sich in den letzten 1 bis 2 Jahren wieder häufiger rassistische oder andere fremdenfeindliche Situationen im Umfeld von Holstein gab. Dass das nichts im Stadion zu suchen hat, darüber waren sich alle einig. Wie genau umgekehrt mit antirassistischem Engagement im Stadion umgegangen werden soll, darüber herrschte die wohl größte Uneinigkeit.
So gab es gestern auch keine Ergebnisse. Das konnte man vorher aber auch nicht erwarten. Fest steht nur, dass dies nicht das letzte Treffen in diesem Kontext gewesen sein soll. Ich bin gespannt, wie sich dieser Ansatz weiterentwickeln wird und wieviele der Teilnehmer tatsächlich ein längerfristiges Interesse an der Aufarbeitung von No-Gos im Stadion haben. Der Anfang ist gemacht.
Vollständig verarbeitet habe ich die Eindrücke von gestern noch nicht. Hin und wieder huscht der eine oder andere Wortbeitrag wieder ins Gedächtnis, läd dazu ein, neue Sichtweisen zu prüfen, Übereinstimmung oder Dissens festzustellen. Hier die Meinung der Ultras, dort das Mitglied der älteren Fangruppe, dann auch mal Einzelpersonen aus den hinteren Reihen. Denjenigen, die den Mut gefasst haben, sich im muckeligen Presseraum in großer Runde zu Wort zu melden, wurde ausnahmslos zugehört. Die Disziplin war, wie schwarkmann schon schrieb, hervorragend.
Thematisch ging es um Vorfälle in der Kurve, auf Auswärtsfahrten, mit Ordnern, aber den größten Teil wurde über Fan-Identität und eng damit verbunden die Aufkleber-Subkultur geredet. Viele Teilnehmer konnten sich noch an "dunklere" Zeiten im Holsteinstadion erinnern, als Rechtsextreme deutlich auf Holsteins Tribünen sichtbar waren. Die Szene betont, dass diese Gestalten nicht freiwillig gegangen sind. Der enorme Fanzuwachs der letzten Jahre sorgt für ein gemischteres Bild auf den Rängen. Nichtsdestotrotz nahmen einige Leute wahr, dass sich in den letzten 1 bis 2 Jahren wieder häufiger rassistische oder andere fremdenfeindliche Situationen im Umfeld von Holstein gab. Dass das nichts im Stadion zu suchen hat, darüber waren sich alle einig. Wie genau umgekehrt mit antirassistischem Engagement im Stadion umgegangen werden soll, darüber herrschte die wohl größte Uneinigkeit.
So gab es gestern auch keine Ergebnisse. Das konnte man vorher aber auch nicht erwarten. Fest steht nur, dass dies nicht das letzte Treffen in diesem Kontext gewesen sein soll. Ich bin gespannt, wie sich dieser Ansatz weiterentwickeln wird und wieviele der Teilnehmer tatsächlich ein längerfristiges Interesse an der Aufarbeitung von No-Gos im Stadion haben. Der Anfang ist gemacht.
Ich guck nochma' in die Flasche wie spät das is'... Jaaa, jetz' is' das soweit!
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Claepitaen

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
VierVierzwos Beitrag kann ich nur beipflichten.
Allerdings wurde aus bestimmten Beiträgen einiger "Wortführer" auch deutlich, dass hinter dem Einsatz gegen Diskriminierung und Rassismus bzw. dem Einsatz für eine bunte Kurve lediglich eine Unterwanderung der Kurve durch linke Politik gesehen wird. Demnach sei schon der offene Einsatz gegen Rassismus eine deutliche politische Äußerung die zuweit ginge und deshalb nicht akzeptiert würde. Dabei trat eine typische AfD/Trump/Aluhutrhetorik zutage (auf dem rechten Auge blind). Mal ernsthaft: hat bzw. hatte Holstein ein Problem mit Linksextremismus? Wie auch immer, dem entgegnend wurde mehrmals versucht deutlich zu machen, dass es in erster Linie nicht um persönliche Einstellungen zur Politik geht, sondern um eine rote Linie die nicht überschritten wird bzw. um einen Grundkonsens, hinter dem alle stehen müssen, die Holstein unterstützen. Denn letztendlich sind es eigentlich "nur" die Einhaltung bzw. die Respektierung des Grundgesetzes als Basis allen friedlichen Zusammenlebens, damit niemand -weder auf dem Platz, noch auf der Tribüne oder auf dem Weg dahin- Angst haben muss.
Ich bin jedenfalls gespannt auf die weiteren Treffen und was letztendlich dabei herauskommt. Jede weitere Person, die in Zukunft irgendwelche bescheuerten Rufe und Gesänge unterlässt, wäre schonmal ein kleiner Erfolg.
Allerdings wurde aus bestimmten Beiträgen einiger "Wortführer" auch deutlich, dass hinter dem Einsatz gegen Diskriminierung und Rassismus bzw. dem Einsatz für eine bunte Kurve lediglich eine Unterwanderung der Kurve durch linke Politik gesehen wird. Demnach sei schon der offene Einsatz gegen Rassismus eine deutliche politische Äußerung die zuweit ginge und deshalb nicht akzeptiert würde. Dabei trat eine typische AfD/Trump/Aluhutrhetorik zutage (auf dem rechten Auge blind). Mal ernsthaft: hat bzw. hatte Holstein ein Problem mit Linksextremismus? Wie auch immer, dem entgegnend wurde mehrmals versucht deutlich zu machen, dass es in erster Linie nicht um persönliche Einstellungen zur Politik geht, sondern um eine rote Linie die nicht überschritten wird bzw. um einen Grundkonsens, hinter dem alle stehen müssen, die Holstein unterstützen. Denn letztendlich sind es eigentlich "nur" die Einhaltung bzw. die Respektierung des Grundgesetzes als Basis allen friedlichen Zusammenlebens, damit niemand -weder auf dem Platz, noch auf der Tribüne oder auf dem Weg dahin- Angst haben muss.
Ich bin jedenfalls gespannt auf die weiteren Treffen und was letztendlich dabei herauskommt. Jede weitere Person, die in Zukunft irgendwelche bescheuerten Rufe und Gesänge unterlässt, wäre schonmal ein kleiner Erfolg.
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FriesenKieler

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
Sehe ich ähnlich. Ich war im Nachgang weniger enthusiastisch und eher ernüchtert.Claepitaen hat geschrieben:VierVierzwos Beitrag kann ich nur beipflichten.
Allerdings wurde aus bestimmten Beiträgen einiger "Wortführer" auch deutlich, dass hinter dem Einsatz gegen Diskriminierung und Rassismus bzw. dem Einsatz für eine bunte Kurve lediglich eine Unterwanderung der Kurve durch linke Politik gesehen wird. Demnach sei schon der offene Einsatz gegen Rassismus eine deutliche politische Äußerung die zuweit ginge und deshalb nicht akzeptiert würde. Dabei trat eine typische AfD/Trump/Aluhutrhetorik zutage (auf dem rechten Auge blind). Mal ernsthaft: hat bzw. hatte Holstein ein Problem mit Linksextremismus? Wie auch immer, dem entgegnend wurde mehrmals versucht deutlich zu machen, dass es in erster Linie nicht um persönliche Einstellungen zur Politik geht, sondern um eine rote Linie die nicht überschritten wird bzw. um einen Grundkonsens, hinter dem alle stehen müssen, die Holstein unterstützen. Denn letztendlich sind es eigentlich "nur" die Einhaltung bzw. die Respektierung des Grundgesetzes als Basis allen friedlichen Zusammenlebens, damit niemand -weder auf dem Platz, noch auf der Tribüne oder auf dem Weg dahin- Angst haben muss.
Ich bin jedenfalls gespannt auf die weiteren Treffen und was letztendlich dabei herauskommt. Jede weitere Person, die in Zukunft irgendwelche bescheuerten Rufe und Gesänge unterlässt, wäre schonmal ein kleiner Erfolg.
Da ein Konsens bezüglich des Begriffes Antirassismus nicht erreicht werden konnte, ging es mir zu viel darum, welche negativen Konsequenzen eine deutliche Positionierung in manchen Augen hätte und manchmal zu wenig um rechte Rufe, rechte Aufkleber etc pp. Ansätze waren vorhanden, aber auch ich bleibe gespannt, was aus zukünftigen Treffen konkret resultiert.
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Stolle

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
Was für negative Konsequenzen kann eine deutliche Positionierung gegen Rassismus haben?
Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.
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Petski

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
Es gibt Menschen, die sich die Welt einfach stricken und sie in links und rechts unterscheiden. Dabei wird die Positionierung gegen Rassismus als links angesehen.Stolle hat geschrieben:Was für negative Konsequenzen kann eine deutliche Positionierung gegen Rassismus haben?
Ohne Worte.
Solche Charaktere stehen halt auch auf der West.
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Claepitaen

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
Negativ ist in diesem Falle schwierig zu definieren und ist stark abhängig von der Person. Was man aber zwischen den Zeilen raushören konnte: eine Spaltung der Fanszene, "Zustände" wie in Bremen (wo Nazihools nichts mehr zu sagen haben) und dahinter steht die anscheinend fest verankerte Ansicht, dass eine Positionierung gegen Rassismus und Nazis vorsätzlich linkes Gedankengut in die Kurve tragen wolle...
edit: ganz interessant sind dazu auch die Entwicklungen in Braunschweig, wo der "unpolitische" bzw. rechtsoffene Teil gemeinsam mit offen rechtsextremen Gruppen die Meinungshoheit besitzt und offene Positionierungen gegen Nazis aus dem Stadion gedrängt hat.
https://www.zeit.de/sport/2016-10/ultra ... y-blaschke
edit: ganz interessant sind dazu auch die Entwicklungen in Braunschweig, wo der "unpolitische" bzw. rechtsoffene Teil gemeinsam mit offen rechtsextremen Gruppen die Meinungshoheit besitzt und offene Positionierungen gegen Nazis aus dem Stadion gedrängt hat.
https://www.zeit.de/sport/2016-10/ultra ... y-blaschke
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BWR

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
Das ist die perfide Rhetorik der Rechtsextremisten: Man versieht etwas mit dem Etikett "links(extrem)", um zu diffamieren. Dabei hat Rassismus mit linker oder rechter Politik rein gar nichts zu tun. Antirassismus beruht auf dem humanistischen Weltbild, dem sich auch das Grundgesetz verpflichtet fühlt. Wer gegen Rassismus ist, verteidigt das Grundgesetz und nicht "linke" Politik. Natürlich gibt es Schnittmengen zwischen Kommunismus und Humanismus, begründet u.a. darin, dass - jedenfalls theoretisch - auch der Kommunismus die Gleichheit aller Menschen verlangt. Deswegen ist ein Antirassist noch lange kein Kommunist. Natürlich ist Antirassismus auch politisch, aber unabänderlicher Bestandteil des Konsens aller derjenigen, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. Wäre es auch zu beanstanden, wenn im Stadion Banner mit der Aufschrift "Wir verteidigen das Grundgesetz" zu sehen wären?Claepitaen hat geschrieben:Negativ ist in diesem Falle schwierig zu definieren und ist stark abhängig von der Person. Was man aber zwischen den Zeilen raushören konnte: eine Spaltung der Fanszene, "Zustände" wie in Bremen (wo Nazihools nichts mehr zu sagen haben) und dahinter steht die anscheinend fest verankerte Ansicht, dass eine Positionierung gegen Rassismus und Nazis vorsätzlich linkes Gedankengut in die Kurve tragen wolle...
edit: ganz interessant sind dazu auch die Entwicklungen in Braunschweig, wo der "unpolitische" bzw. rechtsoffene Teil gemeinsam mit offen rechtsextremen Gruppen die Meinungshoheit besitzt und offene Positionierungen gegen Nazis aus dem Stadion gedrängt hat.
https://www.zeit.de/sport/2016-10/ultra ... y-blaschke
Im übrigen: Auch der DFB, der sich betont unpolitisch gibt, fördert Kampagnen gegen Rassismus.
Für Anti-Nazi-Kampagnen gilt nichts anderes. Die Nazi-Ideologie hat nicht das Geringste mit dem Humanismus zu tun, im Gegenteil. Sie predigt die Ungleichheit der Menschen und die Minderwertigkeit bestimmter "Rassen". Sie ist deshalb ohne Wenn und Aber grundgesetzwidrig; sie zu bekämpfen, heißt, das Grundgesetz zu verteidigen. Natürlich ist auch dies politisch im weitesten Sinn, aber nichts, was nicht (auch) in die Stadien gehört, wenn es notwendig ist.
Das infame Gleichsetzen und undifferenzierte Vereinfachen der Rechtsextremen zeigt sich auch in vielen anderen Dingen. In Chemnitz wurde gegen Ausländer demonstriert, weil ein Ausländer einen Deutschen erstochen hatte. Mit derselben Logik müsste man gegen Männer demonstrieren, wenn ein Pädophiler ein Kind missbraucht. Denn Pädophile sind in der Regel Männer, ergo sind Männer eine ganz üble Spezies.
Nach 61 Jahren endlich das große Ziel erreicht - und dann in einem einzigen Jahr alles wieder zunichte gemacht. Holstein Kiel - Tradition seit 1900.
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Ravensberger

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
Zum Beispiel, dass Deine Szene sich verdächtig macht, nicht unpolitisch zu sein. Ultrà ist ein Selbstdarstellungsbetrieb, der sich in den letzten Jahren immer mehr in die sozialen Medien verschoben hat, wo auf wichtigen Kanälen Probs davon abhängen, ob man in seiner Darstellung Erwartungen erfüllt.Stolle hat geschrieben:Was für negative Konsequenzen kann eine deutliche Positionierung gegen Rassismus haben?
Auf GruppaOF gehört beispielsweise (neben Pyro, Schweinebauchzeigen im Winter und Muckibildern vor Wahrzeichen der gegnerischen Stadt) dazu, dass man ne Wald- und Wiesentruppe hat, die Respektpunkte sammelt. Gefeiert werden unpolitische Mackertruppen aus der Grauzone mit Schnittmengenen zur Hoolszene. Offen antirassistische Gruppen wie in Bremen, Babelsberg, St. Pauli, Düsseldorf oder Frankfurt stehen auf diesem Kanal und auch auf anderen nicht hoch im Kurs und werden für ihre Außenseiterrolle in den Kommentaren belächelt oder mit Leidenschaft gehasst.
Wenn man sich die Außendarstellung von Teilen unserer Ultrà Szene in sozialen Medien anschaut, ist unschwer zu erkennen, wo der Hase läuft und weshalb man Angst hat/die Courage fehlt, sich auf "Antirassismus" zu einigen.

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ChrisK2

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
Ich war jetzt nicht anwesend und diese ganze Diskussion verfolge ich nur nebenbei. Ja auch mir geht im Stadion, egal ob zu Hause oder Auswärts , manches auf den Nerv. Die Diskussion Links, Rechts ist doch egal. Politische Ansichten gehören nicht ins Stadion, genauso wenig wie Beleidigungen (egal gegen wen). Im Stadion sollte nur Fussball zählen, ja Gedanken sind zwar frei, trotzdem muss die man ja nicht überall rauslassen!
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Stolle

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
Politik und ihre Auswirkungen oder begleiten uns doch immer und überall im Leben, warum sollte das denn gerade und unbedingt vor den Stadiontoren halt machen?
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Claepitaen

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Re: "Bunte Kurve", Treffen der Fans am 11.02.19
@BWR
Diese sehr gute Ausführung hätte am Montagabend gut hineingepasst. Vielleicht beim nächsten mal.
@Ravensberger
Gruseliges Bild mit eindeutiger Sprache...
Diese sehr gute Ausführung hätte am Montagabend gut hineingepasst. Vielleicht beim nächsten mal.
@Ravensberger
Gruseliges Bild mit eindeutiger Sprache...