Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

… von Nord nach Süd und einzelne Vereine
Egon Olsen
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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von Egon Olsen » Mi 20. Feb 2019, 11:53

Die National League spielt mit 24 Clubs, also 23 mal auf die Reise gehen (wenn man nicht gerade ein Lokalderby hat), und von Gateshead nach Dover sind es auch gut 550 Kilometer. Gut, ist zwar die längste Strecke, die ich so auf Anhieb ausmachen kann, gleichwohl ist das für eine 5. Liga ganz schön ambitioniert. Ich stelle mir gerade vor, wie z. B. der SC Norderstedt zum TSV Steinbach Haiger nach Hessen fährt. Ein absoluter Bringer, diese Partie. Oder der VfR Garching (bei München) kreuzt bei Germania Halberstadt auf. Darauf haben dort alle gewartet...

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KSV-Jannis
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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von KSV-Jannis » Mi 20. Feb 2019, 12:02

elber5 hat geschrieben:
Heinz Holstein hat geschrieben:Nur das Grafik Modell
https://www.noz.de/media/2019/02/13/gra ... _full.jpeg
Sieht im ersten Moment gar nicht so verkehrt aus...ich glaube das man sich mit diesem System anfreunden könnte.

Wobei in meinem Satz jetzt auch "glaube, man und könnte" steht ;)
Diese neue 4.Liga Nord und Süd mit 16 Vereinen ist m.M.n. viel zu groß und unwirtschaftlich, so war es in den 2000er auch mit der Regionalliga Nord und Süd und deshalb wurde die eingleisige 3. Liga gegründet.

Viel zu große Strecken und keine Derbys, wie davor immer bemängelt wurde.

Das Grundproblem der ganzen Reformen ist das beharren auf Verbandsstrukturen wie vom NOFV und Co. Was soll diese Mauer noch, Meck-Pomm hal geographisch sowie kulturell viel mehr mit den Norden zu tun als mit Sachsen. Es müssem neue Grenzen her und wenn das nicht geht, was ja eindeutig der Fall ist, muss es wie in England eine eingleisige 1-4 Liga geben und ab der 5. Liga können dann die ganzen Verbandsfürsten ihre Reformschlafmützigkeit weiterleben. Die zweiten Mannschaften können dann auch ganz weg.

Eine Revolution und es müssen noch einige Köpfe rollen von Ewiggestrigen, so wie in Frankreich 1789... :/:
Zuletzt geändert von KSV-Jannis am Mi 20. Feb 2019, 13:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von Nordlicht91 » Mi 20. Feb 2019, 12:14

KSV-Jannis hat geschrieben:
elber5 hat geschrieben:
Heinz Holstein hat geschrieben:Nur das Grafik Modell
https://www.noz.de/media/2019/02/13/gra ... _full.jpeg
Sieht im ersten Moment gar nicht so verkehrt aus...ich glaube das man sich mit diesem System anfreunden könnte.

Wobei in meinem Satz jetzt auch "glaube, man und könnte" steht ;)
Diese neue 4.Liga Nord und Süd mit 16 Vereinen ist m.M.n. viel zu groß und unwirtschaftlich, so war es in den 2000er auch mit der Regionalliga Nord und Süd und deshalb wurde die eingleisige 3. Liga gegründet.

Viel zu große Strecken und keine Derbys, wie davor immer bemängelt wurde.

Das Grundproblem der ganzen Reformen ist das beharren auf Verbandsstrukturen wie vom NOFV und Co. Was soll diese Mauer noch, Meck-Pomm hal geographisch sowie kulturell viel mehr mit den Norden zu tun als mit Sachsen. Es müssem neue Grenzen her und wenn das nicht geht, was ja eindeutig der Fall ist, muss es wie in England eine eingleisige 1-4 Liga geben und ab der 5. Liga können das die ganzen Verbandsfürsten ihre Reformschlafmützigkeit weiterleben. Die zweiten Mannschaften können dann auch ganz weg.

Eine Revolution und es müssen noch einige Köpfe rollen von Ewiggestrigen, so wie in Frankreich 1789... :/:
Da hast du dich leider vertan, früher waren die Zwei Regionalligen größer.
Vorher waren es in der RL Nord 19 Vereine und RL Süd 18 Vereine
Fünf Absteiger gab es in die Oberligen (einmal war Kiel mit 48 Punkten 5. letzter, noch mit unter anderem Essen und BVB 2 punktgleich.....)
Warum erinnert man sich immer an "extrem" schlechte Erlebnisse?
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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von Nordlicht91 » Mi 20. Feb 2019, 12:14

KSV-Jannis hat geschrieben:
elber5 hat geschrieben:
Heinz Holstein hat geschrieben:Nur das Grafik Modell
https://www.noz.de/media/2019/02/13/gra ... _full.jpeg
Sieht im ersten Moment gar nicht so verkehrt aus...ich glaube das man sich mit diesem System anfreunden könnte.

Wobei in meinem Satz jetzt auch "glaube, man und könnte" steht ;)
Diese neue 4.Liga Nord und Süd mit 16 Vereinen ist m.M.n. viel zu groß und unwirtschaftlich, so war es in den 2000er auch mit der Regionalliga Nord und Süd und deshalb wurde die eingleisige 3. Liga gegründet.

Viel zu große Strecken und keine Derbys, wie davor immer bemängelt wurde.

Das Grundproblem der ganzen Reformen ist das beharren auf Verbandsstrukturen wie vom NOFV und Co. Was soll diese Mauer noch, Meck-Pomm hal geographisch sowie kulturell viel mehr mit den Norden zu tun als mit Sachsen. Es müssem neue Grenzen her und wenn das nicht geht, was ja eindeutig der Fall ist, muss es wie in England eine eingleisige 1-4 Liga geben und ab der 5. Liga können das die ganzen Verbandsfürsten ihre Reformschlafmützigkeit weiterleben. Die zweiten Mannschaften können dann auch ganz weg.

Eine Revolution und es müssen noch einige Köpfe rollen von Ewiggestrigen, so wie in Frankreich 1789... :/:
Da hast du dich leider vertan, früher waren die Zwei Regionalligen größer.
Vorher waren es in der RL Nord 19 Vereine und RL Süd 18 Vereine, im neuen System sollen in den Regionalligen 16 Vereine (siehe Unterpunkte der Grafik und in der 3. Liga auch nur noch 18 Vereine spielen.
Aus der RL Nord, gab es Fünf Absteiger in die Oberligen (einmal war Kiel mit 48 Punkten 5. letzter, noch mit unter anderem Essen und BVB 2 punktgleich.....)
Warum erinnert man sich immer an "extrem" schlechte Erlebnisse?
EDIT: Auch die Regionalligen sollen auf 16 reduziert werden.
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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von KSV-Jannis » Mi 20. Feb 2019, 12:23

mir ist klar das die RL damals größer waren von den Vereinen her, aber von der Grenzen sind sie die selben und wurden nach kurzer Zeit wieder abgeschafft.
Zuletzt geändert von KSV-Jannis am Mi 20. Feb 2019, 15:05, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von Nordlicht91 » Mi 20. Feb 2019, 12:36

Trotzdem sind das dann Vier Saisonspiele weniger und Zwei Auswärtsfahrten weniger und man hat bei witterungstechnischen Ausfällen, mehr Nachholtermine.

Meiner Meinung nach, war ein Hauptpunkt der nicht passenden Wirtschaftlichkeit eher die Anforderung der Stadionauflagen, was will man mit 5.000 Stadion in der Regionalliga bei Vereinen wie damals, Meuselwitz, Plauen etc.?

Vor Allem ab einer Versammlungskapazität 5.000 richtig noch ein Versammlungsgesetz oder Ordnung beachtet werden, und dementsprechend kostet dies alles noch mehr.
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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von KSV-Jannis » Mi 20. Feb 2019, 12:42

Eine 4. Liga mit 16 Vereinen wäre ja im April schon durch, oder man fängt später an, oder man macht die Winterpause länger. Allles kontraproduktiv, weil die Vereine die Spieler dann länger bezahlen müssen obwohl man ja nicht mal spielt und somit Einnahmen fehlen..Damit kommt man noch weniger in den Fokus von Sponsoren usw ein Teufelskreis.
Oder man führt Wintergeld ein und die Spieler bekommen viel weniger in dem Zeitraum, aber als Spieler will man ja spielen und nicht rumsitzen und nur trainieren. 16 Vereine kann man in der Kreissliga machen aber nicht in der Vierten mMn, damit verschiebt man nur das Problem und löst es nicht.

Zur Zeit sind auch kaum Zweite Mannschaften dabei, viel weniger als noch vor 5-10 Jahren, tendenz geht da eh nach unten.

Grundproblem sind die Fürsten die nicht von ihrem Thron wollen. Die RL Bayern war damals schon der größte Witz und der Kern des Problems. Der Föderalismus bzw die Verbandsstruktur passt nicht zum Profisport. In Wahrheit geht es darum das viele Fürsten um ihr Gehalt fürchten und deren Versallen/Hofstaat auch, wenn sie entmachtet werden. Dann würde nämlich erst auffallen wie unnütz sie sind. 21 Landesverbände sind zu viel und jeder ist sich selbst der nächste.

so müsste es sein:
DFL Liga 1 bis 4 (eingleisige Ligen wie in England um die Leistungsstärke zu verdichten und um den Auf und Abstieg gerecht zu regeln)
DFB ab Liga 5 bis 14 (Verbandsligen in den Grenzen der Verbände, so wie es jetzt schon ist)
So gäbe es keine Totengräberligen mehr und man würde sehen welche Vereine wollen und welche Vereine nicht können, ohne Harakiri
Zuletzt geändert von KSV-Jannis am Mi 20. Feb 2019, 15:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von Nordlicht91 » Mi 20. Feb 2019, 14:18

Damit verschiebst du die Kluft unter der Dritten Liga halt unter die Viertel Liga und rein gar nichts hat sich für die kleinen verändert, außer das die noch ein abgerutscht sind, bzw. das die denn die Totengräberliga ist, wie jetzt die Regionalliga auf der Vierten Ebene, dann halt auf der Fünten Ebene.
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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von KSV-Jannis » Mi 20. Feb 2019, 14:34

Heinz Holstein hat geschrieben:Nur das Grafik Modell
https://www.noz.de/media/2019/02/13/gra ... _full.jpeg
Zurzeit sind in der ersten bis vierten Liga 146 Vereine, viel zu viel und unattraktiv. Das versucht ja das Pyramidenmodel zu ändern was ich auch gut finde mit 88 Vereinen von Liga 1 bis 4.
Das Problem sind die 21 Landesverbände und nicht das Ligasystem. Das ist der Kern meiner Aussage, egal welche Modellspielchen man spielt. Meine Modelle sind auch nur aus der Not geboren weil der DFB so von gestern ist.

Und wer sollen die kleinen sein? Für mich ist Sandhausen klein und Mannheim groß. Klein ist wer keine Fans hat und auf Mäzene angewiesen ist, groß sind Vereine wie Mannheim, Offenbach oder Rostock die mehr Auswärtsfans haben als Lotte. Großsapach oder Sandhausen Heimfans.

Es geht um die Traditionsvereine und nicht um Auerbach, Meuselwitz, Flensburg oder Verl. Die vermisst keiner wenn die weg sind, vermissen tut man Vereine mit credibility, Anhängerschaft, Kult und Tradition. Die großen spüren die Schikane in der 4.Liga von DFB am meisten und nicht die kleinen, weil der Aufstieg in die Dritte so unfair ist.

mühseliges Thema, bin sehr gespannt auf den Ausgang.
Zuletzt geändert von KSV-Jannis am Mi 20. Feb 2019, 15:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von holzbein » Mi 20. Feb 2019, 15:11

Egon Olsen hat geschrieben:Schaut mal nach England. Da spielt selbst Liga 5 noch eingleisig, erst ab Liga 6 gibt es eine Nord- und Südgruppe.

Deutschland ist tatsächlich fast dreimal so groß wie England (bzgl. Fläche), insofern würden wir mit einer zweigleisigen vierten Liga immer noch größere Gebiete pro Staffel abdecken als in England. In Liga fünf natürlich nicht... (EDIT: Gerade erst gesehen, dass die Diskussion zu England nach dem von mir zitierten Beitrag noch weiterging.)


Grundsätzlich gefällt mir das Reformkonzept gut. V.a. auch, dass es keine zusätzlichen Relegationsspiele zwischen dritter und vierter Liga geben soll...

Eine Herausforderung wird es aber, Liga 3 von 20 auf 18 Mannschaften zu reduzieren — und Liga 4 von insgesamt 90 auf nur noch 32. Insofern ist es sehr klug, den Namen „Regionalliga“ künftig für die 5. Liga zu verwenden...

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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von KSV-Jannis » Mi 20. Feb 2019, 15:23

holzbein hat geschrieben: .....
Eine Herausforderung wird es aber, Liga 3 von 20 auf 18 Mannschaften zu reduzieren — und Liga 4 von insgesamt 90 auf nur noch 32.
Darin seh ich die Hauptgefahr, das man sich wieder im Kreis dreht und da steht wo man schon 2008 vor 10 Jahren war mit drei Regionalligen (was das beste Modell war und leider aufgelöst wurde).
Wenn es dann nur noch 32 Viertligisten gibt, kann man Wetten das alle Erst und Zweitligisten versuchen ihre Zweite Mannschaft wieder in die Vierte Liga zu bringen, weil dann die neue Fünfte Liga leistungstechnisch eine Verbandsliga ohne Wert für die Ausbildung ist.

Unattraktivität und Pleiten vorprogrammiert. Da haben die Traditionsvereine keine Chance gegen die Zweiten. Zur Zeit sind 16 Zweite Vereine in der Vierten, bei 90 Vereinen nicht schlimm, bei 32 was anderes.

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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von KSV-Jannis » Do 21. Feb 2019, 11:42

holzbein hat geschrieben:
Egon Olsen hat geschrieben:Schaut mal nach England. Da spielt selbst Liga 5 noch eingleisig, erst ab Liga 6 gibt es eine Nord- und Südgruppe.
Deutschland ist tatsächlich fast dreimal so groß wie England (bzgl. Fläche), insofern würden wir mit einer zweigleisigen vierten Liga immer noch größere Gebiete pro Staffel abdecken als in England. In Liga fünf natürlich nicht... (EDIT: Gerade erst gesehen, dass die Diskussion zu England nach dem von mir zitierten Beitrag noch weiterging.)
..
klugscheißing:
Wales gehört auch noch zum Spielbetrieb in England dazu. Somit ist man eher zweimal so groß als dreimal. Sind zwar nur ein paar Vereine, aber gehören zur EFL.

Zum Thema:
http://www.sportbuzzer.de/artikel/brand ... eform-dfb/

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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von Egon Olsen » Fr 22. Feb 2019, 21:04

19 der 20 Drittligisten haben der Viererlösung (also vier Auf- und Absteiger) zugestimmt. Das wahrscheinlichste Modell dürfte die Aufteilung der Nordost-Staffel sein, daher ist Cottbus auch dagegen. Nun ja, vielleicht ist Cottbus auch bald wieder kein Drittligist mehr...

Edith sagt: Ups, gerade gesehen, dass das in dem von Jannis geposteten Link thematisiert wird.

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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von KSV-Jannis » So 24. Feb 2019, 11:39

Egon Olsen hat geschrieben:19 der 20 Drittligisten haben der Viererlösung (also vier Auf- und Absteiger) zugestimmt. Das wahrscheinlichste Modell dürfte die Aufteilung der Nordost-Staffel sein, daher ist Cottbus auch dagegen. Nun ja, vielleicht ist Cottbus auch bald wieder kein Drittligist mehr...

Edith sagt: Ups, gerade gesehen, dass das in dem von Jannis geposteten Link thematisiert wird.
Dann müsste Cottbus halt in die RL Süd gehen, würden dann mit Sachsen, Thüringen und Bayern spielen. Die anderen Ostvereine bzw. NOFV Vereine wie Jena, Halle, Zwickau und Rostock haben ja nichts gegen die Aufteilung.

Gibt ja viele Beispiele wo Vereine die Verbandsgrenzen verlassen, Cloppenburg hat ja auch mal aus Niedersachsen in der RL West gespielt und und und.

22 Vereine in der 3.Liga wie Cottbus vorschlägt ist schwachsinn nur damit sie ihr Recht bekommen. Derbys hat Cottbus in Brandenburg eh nicht, außer Babelsberg. Die anderen Vereine in Brandenburg sind wie in Schleswig-Holstein nicht der Rede wert bzw. die Erfolge lange her. Aus Meck-Pomm gibt es auch nur Hansa und sonst kein Derby geschweige Vereine die höherklassig spielen wollen/können bzw von Bedeutung sind. Sachsen-Anhalt das selbe, Berlin auch.

4 Staffeln sind gut und dann müsste man pro Saison sehen, je nach Absteigern aus der dritten Liga, welche Ausnahmen dann in eine geographisch günstigere Liga kommen. Halle ist z.B auch Süd Sachsenanhalt, könnten dann auch theoretisch in die zukünftige RL Süd eingegliedert werden.

Hauptsache alle 4 zukünftigen RL haben 18 Vereine und der Meister steigt auf. 22 Vereine in der Dritten, also 42 Spieltage, ist zu viel. Das Mittelfeld wäre ja viel zu groß und vieles mathematisch zu früh langweilig. Beispiel. Spieltag 35, Platz 14 gegen Platz 12, es geht um nichts und es kommen noch 7 Spieltage. Da fehlt dann der sportliche Ergeiz und die Tabelle verwischt, wenn Mannschaft XY schon lange durch ist und gegen Abstiegsmannschaft XY nicht mehr Gas gibt und mit U19 Spielern spielt. Wettbewerbsverzerrung vorprogrammiert.

Einzige Möglichkeit dem etwas entgegenzuwirken wäre eine TV Geld Prämientabelle wie in Liga 1 und 2, aber alle bekommen bisher das selbe TV Geld in der Dritten. Wie gesagt finde 22 Vereine zu viel.

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Re: Regionalligen: Zuschnitt und Aufstiegsmodus

Beitrag von altsg » Mi 27. Feb 2019, 21:07

ksv-jannes hat das grundproblem erkannt. die landesfürsten und ihr beharren bzw. verteidigen des status quo. 16 bundesländern und 21 fußballverbände zeigt doch den "historischen" schwachsinn. egal was da jetzt entschieden wird. es wird wieder nur eine notlösung sein und in ein par jahren wird es wieder eine diskussion geben- jede wette.

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