Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit
-
bârcul

- Beiträge: 1309
- Registriert: Sa 3. Sep 2022, 15:35
- Danksagungen erhalten: 139
- Für Beiträge: 91
Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit
Auf dass noch viele weitere Jahre kommen moegen...
Wie seht Ihr das Jahr? Positives..Negatives.. Jetzt nachdem der erste Schmerz, der sich aber bei vielen in Grenzen zu halten scheint, vorbei ist, ist bestimmt Gelegenheit, ein Fazit zu ziehen
Offene Diskussion
Wie seht Ihr das Jahr? Positives..Negatives.. Jetzt nachdem der erste Schmerz, der sich aber bei vielen in Grenzen zu halten scheint, vorbei ist, ist bestimmt Gelegenheit, ein Fazit zu ziehen
Offene Diskussion
-
Claus mit C.

- Beiträge: 7865
- Registriert: Mo 7. Apr 2014, 19:01
- Danksagungen erhalten: 125
- Für Beiträge: 109
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Besser wäre eher, unsere Jungs überraschten uns nach reichlicher individueller Verbesserung mit dem sofortigen Wiederaufstieg. Das wäre dann der größte Vorteil des AbstiegsHolstein1965 hat geschrieben: ↑So 11. Mai 2025, 16:18Außerdem wird uns Wolle damit überraschen, dass er die Ticketpreise moderat senken wird. Das ist am Ende für uns Fans eine Sparsaison. Vorteile über Vorteile.
-
hundemann

- Beiträge: 1675
- Registriert: Do 28. Mai 2015, 13:01
- Danksagungen erhalten: 237
- Für Beiträge: 126
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Positiv:
- Trainerteam inkl. Spiel-Philosophie (kein anti Fußball wie so viele Absteiger)
- Offensive (bringt Geld in die Kasse und die Spielweise macht Mut für die nächste Saison)
- Kader generell (gute Mischung mit Potenzial)
- Wir sind mit Saisonverlauf besser geworden (auch individuell)
- Heim- und Auswärtssupport
- Ein Platz besser als es der Etat vermuten lässt
- nicht sang und klanglos abgestiegen
Negativ
- Punkteausbeute (in zu wenig 50:50 Spielen/Situationen gepunktet bzw. das glücklichere Ende gehabt)
- teils deutlich überzogene negative Beiträge hier im Forum in Anbetracht zu unseren Rahmenbedingungen
- keine Nordduelle gegen die Hamburger Nachbarn mehr
- DFB Urteil zu Bochum/Feuerzeug (zum Glück ohne größere Konsequenzen)
- Trainerteam inkl. Spiel-Philosophie (kein anti Fußball wie so viele Absteiger)
- Offensive (bringt Geld in die Kasse und die Spielweise macht Mut für die nächste Saison)
- Kader generell (gute Mischung mit Potenzial)
- Wir sind mit Saisonverlauf besser geworden (auch individuell)
- Heim- und Auswärtssupport
- Ein Platz besser als es der Etat vermuten lässt
- nicht sang und klanglos abgestiegen
Negativ
- Punkteausbeute (in zu wenig 50:50 Spielen/Situationen gepunktet bzw. das glücklichere Ende gehabt)
- teils deutlich überzogene negative Beiträge hier im Forum in Anbetracht zu unseren Rahmenbedingungen
- keine Nordduelle gegen die Hamburger Nachbarn mehr
- DFB Urteil zu Bochum/Feuerzeug (zum Glück ohne größere Konsequenzen)
-
Mag reloadet

- Beiträge: 2756
- Registriert: Mo 2. Nov 2015, 09:32
- Danksagungen erhalten: 95
- Für Beiträge: 75
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Da bin ich dabeiClaus mit C. hat geschrieben: ↑So 11. Mai 2025, 19:53Besser wäre eher, unsere Jungs überraschten uns nach reichlicher individueller Verbesserung mit dem sofortigen Wiederaufstieg. Das wäre dann der größte Vorteil des AbstiegsHolstein1965 hat geschrieben: ↑So 11. Mai 2025, 16:18Außerdem wird uns Wolle damit überraschen, dass er die Ticketpreise moderat senken wird. Das ist am Ende für uns Fans eine Sparsaison. Vorteile über Vorteile....
-
Fördekicker

- Beiträge: 1098
- Registriert: Di 23. Aug 2022, 11:22
- Danksagungen erhalten: 399
- Für Beiträge: 207
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Auch gegen den BVB und Bayern gibt es Vereine, die nichts mobilisiert bekommen. Hoffenheim mit nur 1000 Fans bei Bayern und BVB, Wolfsburg mit 1500 Fans bei Bayern, Augsburg 2000 mit Fans beim BVB (und bei Bayern gerade mal 4000 bei <100 km Entfernung!)Interceptor hat geschrieben: ↑So 11. Mai 2025, 19:05Due Bayern und der BVB sind einfach nur Events, da strömen die Massen in scharen und können kein Indikator fur unsere (neue) Fanbasis sein.Jubelbube hat geschrieben: ↑Sa 10. Mai 2025, 21:25Positiv:
- auf jeden Fall die hohe Anzahl an Auswärtsfahrern. 6000 in München, nächste Woche 8000 in Dortmund. Aber bspw. auch ein gut gefüllter Block in Freiburg. Dafür dass es sich bei Holstein (behaupte ich mal) grundsätzlich eher um eine überschaubare und regionale Fanszene handelt, die dazu mit Abstand noch die längsten Anfahrten hat….Respekt![]()
Bei den Heimspielen konnte ich ehrlich gesagt keine besondere Aufstiegsstimmung oder Euphorie feststellen.
- finanziell hat der Ausflug in die 1. Liga hoffentlich auch nicht geschadet
Negativ:
- dass Rapp die Mannschaft leider erst viel zu spät auf Abstiegskampf eingestellt hat und zudem die Leistungen gegen die direkten Konkurrenten teils maßlos enttäuschend waren.
Interessanter ware wenn Fürth der zweiten Liga erhalten bleibt, ob wir dort nicht nur die üblichen 250-300 zusammen bekommen, sondern über 500. Dann sage ich auch, dass wir Fanbasismäßig auf einen guten Weg sind.
Das eingenommen Geld sollte meiner Meinung nach nicht alles in Beine investiert werden.
https://www.fussballmafia.de/auswaertsf ... undesliga/
Wir sind in der Auswärtsfahrertabelle auf einem (für unsere Größe) doch recht respektablen 13. Platz und deutlich vor Heidenheim, die letzte Saison einen Europaplatz erreicht haben. Ich bin doch Recht positiv überrascht über unseren Auswärtssupport diese Saison. (Und mehrfach sogar genervt, weil ich keine Karten mehr bekommen habe in der falschen Annahme, auswärts wirds eh genug Karten geben, von wegen!
Natürlich war diese Saison ein Sonderfall, weil es die erste (und auch wie zu befürchten war erstmal einzige) Bundesligasaison in unserer Vereinsgeschichte war.
Wird spannend, wie die Zahlen nächste Saison in der zweiten Liga sein werden.
Aber da bin ich eher positiv gestimmt. Wer einmal mobilisiert wurde, bleibt als zukünftiges Potential erhalten.
Zahlende Vereinsmitglieder von 4500 auf über 10.000 durch den Aufstieg. Würd mich wundern, wenn die jetzt alle wieder austreten.
Ich sage eine Baseline von mindestens 500 auswärts voraus.
-
Claus mit C.

- Beiträge: 7865
- Registriert: Mo 7. Apr 2014, 19:01
- Danksagungen erhalten: 125
- Für Beiträge: 109
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Es ist schon sehr befremdlich, wie emotionslos hier der Abstieg zur Kenntnis genommen wird, ganz im Gegenteil zum Aufstieg. Befindet Ihr Euch alle noch in einer Schockstarre oder wie ist das zu erklären. Ich habe jedenfalls die ganze Nacht kein Auge zu machen können. Aber dann bin ich wohl einer der wenigen, der diese Situation als, gelinde gesagt, sehr bedauernswert empfinde...
-
Egon Olsen

- Beiträge: 4038
- Registriert: Mi 5. Mär 2014, 18:41
- Danksagungen erhalten: 91
- Für Beiträge: 71
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Claus, wer sollte denn nun geschockt sein? Klar wäre ein anderes Ende schöner gewesen.
Aber der Abstieg hing als Damoklesschwert die ganze Saison über uns. Es war jedem klar (will ich jedenfalls mal annehmen), dass ganz viel zusammenkommen muss, wenn es am Ende reichen soll. Nun, so viel war dann leider doch nicht zusammengekommen. Daher: Blick nach vorn. Nicht Lamentieren. Ärmel hoch und an die Arbeit.
Aber der Abstieg hing als Damoklesschwert die ganze Saison über uns. Es war jedem klar (will ich jedenfalls mal annehmen), dass ganz viel zusammenkommen muss, wenn es am Ende reichen soll. Nun, so viel war dann leider doch nicht zusammengekommen. Daher: Blick nach vorn. Nicht Lamentieren. Ärmel hoch und an die Arbeit.
-
VIECH

- Beiträge: 9228
- Registriert: Sa 17. Mai 2014, 11:06
- Wohnort: <°) K ( I ( E ( L ><
- Danksagungen erhalten: 882
- Für Beiträge: 566
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Wenn man in der Realität lebt, ist man halt grundsätzlich weniger geschockt, wenn das eintritt, wofür Realität nun einmal steht. Eigentlich recht simpel.
Für den Mann mit dem Hammer ist jedes Problem ein Nagel.
-
holli

- Beiträge: 8554
- Registriert: So 9. Mär 2014, 09:25
- Danksagungen erhalten: 395
- Für Beiträge: 287
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Naja, der Aufstieg kam einer Sensation gleich, der Abstieg war fast schon einkalkuliert und man konnte oder musste sich darauf einstellen, selbst bei einer grundsätzlich positiven denkweise. Von daher sind die emotionalen Ausbrüche wohl eher verhaltener. Weiß nicht, was daran befremdlich sein soll. Bedauernswert empfinden diesen Abstieg wohl alle die es mit Holstein halten.Claus mit C. hat geschrieben: ↑So 11. Mai 2025, 21:36Es ist schon sehr befremdlich, wie emotionslos hier der Abstieg zur Kenntnis genommen wird, ganz im Gegenteil zum Aufstieg. Befindet Ihr Euch alle noch in einer Schockstarre oder wie ist das zu erklären. Ich habe jedenfalls die ganze Nacht kein Auge zu machen können. Aber dann bin ich wohl einer der wenigen, der diese Situation als, gelinde gesagt, sehr bedauernswert empfinde...
So, aber jetzt wird nach vorne geguckt und da wartet eine neue, aber bestens bekannte Herausforderung auf den Club. Auch in der Saison wird man Erwartungen haben, Prognosen abgeben, hoffen und wohl auch manchesmal verzweifeln.
11. Mai '24...Fußballgeschichte geschrieben!
14.Januar '25... Championsleaguefinaleverliererbesiger!
14.Januar '25... Championsleaguefinaleverliererbesiger!
-
holli

- Beiträge: 8554
- Registriert: So 9. Mär 2014, 09:25
- Danksagungen erhalten: 395
- Für Beiträge: 287
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Ein Fussball-Fan bewegt sich aber immer in einer
subjektiven Realität.
11. Mai '24...Fußballgeschichte geschrieben!
14.Januar '25... Championsleaguefinaleverliererbesiger!
14.Januar '25... Championsleaguefinaleverliererbesiger!
-
Holsteinstadion

- Beiträge: 10686
- Registriert: Mi 5. Mär 2014, 20:18
- Danksagungen erhalten: 264
- Für Beiträge: 209
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Die Mannschaft hat zum Ende der Saison gezeigt, was möglich gewesen wäre - mit einer eingespielten Mannschaft und punktuellen Veränderungen.
Am Samstag habe ich einige Tränen vergossen, heute scheint schon wieder die Sonne und ich freue mich auf die geile 2.Liga. Spieler, wie Remberg, Tolkin, Gigovic, Knudsen, Zec, Nekic, Kelati und Harres stehen erst am Anfang Ihre Entwicklung unter M.R., dazu die Erfahrung mit Skzrybski, Bernhardsson und Komenda. Erhoffe mir von der Kader + Trainer - Analyse, die Schwachstellen zu optimieren/verbessern, angefangen bei unserer Nr.1. Wir kommen wieder........
Am Samstag habe ich einige Tränen vergossen, heute scheint schon wieder die Sonne und ich freue mich auf die geile 2.Liga. Spieler, wie Remberg, Tolkin, Gigovic, Knudsen, Zec, Nekic, Kelati und Harres stehen erst am Anfang Ihre Entwicklung unter M.R., dazu die Erfahrung mit Skzrybski, Bernhardsson und Komenda. Erhoffe mir von der Kader + Trainer - Analyse, die Schwachstellen zu optimieren/verbessern, angefangen bei unserer Nr.1. Wir kommen wieder........
-
bârcul

- Beiträge: 1309
- Registriert: Sa 3. Sep 2022, 15:35
- Danksagungen erhalten: 139
- Für Beiträge: 91
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
wenn nicht gar in einem Parallel-Universum...
-
VIECH

- Beiträge: 9228
- Registriert: Sa 17. Mai 2014, 11:06
- Wohnort: <°) K ( I ( E ( L ><
- Danksagungen erhalten: 882
- Für Beiträge: 566
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Bzw. Scheinwelt.
Für den Mann mit dem Hammer ist jedes Problem ein Nagel.
-
Fördekicker

- Beiträge: 1098
- Registriert: Di 23. Aug 2022, 11:22
- Danksagungen erhalten: 399
- Für Beiträge: 207
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Ich habe einen guten Bekannten, der ist Fan des VfL Osnabrück, kommt auch von dort.
Osnabrück pendelt seit Jahrzehnten zwischen 2. und 3. Liga. Diese Saison drohte sogar zwischenzeitlich der Abstieg in die vierte.
Mein Bekannter sagt, das ist auch ok so. Er mag 3. Liga lieber als 2. Liga, weil dort nur meist erfolgloser Abstiegskampf. Sein Verein gehöre ans obere Ende der 3. Liga und der Support sei besser als bei vielen 2. Ligisten und einigen Plastikvereinen in der Bundesliga.
Eine andere Bekannte ist Fan vom 1. FC Saarbrücken.
Saarbrücken war Gründungsmitglied der Bundesliga, danach ging es langsam bergab, mit dem Tiefpunkt 5. Liga nach Insolvenz. Aktuell spielt Saarbrücken in der 3. seit 4-5 Jahren um den Aufstieg in die 2. Liga und scheitert immer wieder knapp, landet auf dem 4.-5. Platz, voraussichtlich auch diese Saison wieder.
Beide sagten mir, dass ich ja ein ziemlicher Glückspilz sei, dass mein Verein aus meiner Heimatstadt seit Jahren so einen andauernden Aufschwung mitgemacht hat und der Verein anscheinend so gut geführt wird. Habe schmunzelnd geantwortet, gibt trotzdem genug Kritik an unserer Vereinsführung. Kritik gibt es grundsätzlich immer, egal in welcher Liga du stehst.
Von der Größe her sind alle drei Vereine recht nahe beieinander:
1. FC Saarbrücken: 12.000 Mitglieder, Stadion mit 16.000 Plätzen
VfL Osnabrück: 8700 Mitglieder, Stadion mit 15.700 Plätzen
Holstein Kiel: 4500--> 10.000+ Mitglieder, Stadion mit (noch) 15.000 Plätzen
Alles wie immer also eine Frage der Perspektive, aber zwischendurch sollte man auch mal schauen, gegen was für Kaliber wir eigentlich spielen und mithalten, und wo andere Vereine unserer Größe gewöhnlicherweise stehen.
Das große Ziel Klassenerhalt haben wir verpasst. Es wurden Fehler gemacht, vor allem im letzten Sommer. Aber wir haben es am Ende nochmal spannend gemacht, unsere Mannschaft ist nicht auseinandergefallen und hat bis zuletzt gekämpft. Die Saison ist also kein Totalausfall gewesen, trotz vieler Rückschläge. Besser als Darmstadt, Greuther Fürth und andere kleinere Vereine in der Bundesliga waren wir allemal, aber halt auch nicht so erfolgreich wie Heidenheim letzte Saison. Was war hervorragend? mMn vor allem die Fans, die auch kräftig auswärts supportet haben. Was bleibt? Viele neue Vereinsmitglieder und ein neues Stadion dank des Aufstiegs. Mit Rapp haben wir Kontinuität und mit Rebbe haben wir einen vielversprechenden neuen Sportdirektor. Ich schaue daher positiv in die Zukunft und in die neue Saison.
Osnabrück pendelt seit Jahrzehnten zwischen 2. und 3. Liga. Diese Saison drohte sogar zwischenzeitlich der Abstieg in die vierte.
Mein Bekannter sagt, das ist auch ok so. Er mag 3. Liga lieber als 2. Liga, weil dort nur meist erfolgloser Abstiegskampf. Sein Verein gehöre ans obere Ende der 3. Liga und der Support sei besser als bei vielen 2. Ligisten und einigen Plastikvereinen in der Bundesliga.
Eine andere Bekannte ist Fan vom 1. FC Saarbrücken.
Saarbrücken war Gründungsmitglied der Bundesliga, danach ging es langsam bergab, mit dem Tiefpunkt 5. Liga nach Insolvenz. Aktuell spielt Saarbrücken in der 3. seit 4-5 Jahren um den Aufstieg in die 2. Liga und scheitert immer wieder knapp, landet auf dem 4.-5. Platz, voraussichtlich auch diese Saison wieder.
Beide sagten mir, dass ich ja ein ziemlicher Glückspilz sei, dass mein Verein aus meiner Heimatstadt seit Jahren so einen andauernden Aufschwung mitgemacht hat und der Verein anscheinend so gut geführt wird. Habe schmunzelnd geantwortet, gibt trotzdem genug Kritik an unserer Vereinsführung. Kritik gibt es grundsätzlich immer, egal in welcher Liga du stehst.
Von der Größe her sind alle drei Vereine recht nahe beieinander:
1. FC Saarbrücken: 12.000 Mitglieder, Stadion mit 16.000 Plätzen
VfL Osnabrück: 8700 Mitglieder, Stadion mit 15.700 Plätzen
Holstein Kiel: 4500--> 10.000+ Mitglieder, Stadion mit (noch) 15.000 Plätzen
Alles wie immer also eine Frage der Perspektive, aber zwischendurch sollte man auch mal schauen, gegen was für Kaliber wir eigentlich spielen und mithalten, und wo andere Vereine unserer Größe gewöhnlicherweise stehen.
Das große Ziel Klassenerhalt haben wir verpasst. Es wurden Fehler gemacht, vor allem im letzten Sommer. Aber wir haben es am Ende nochmal spannend gemacht, unsere Mannschaft ist nicht auseinandergefallen und hat bis zuletzt gekämpft. Die Saison ist also kein Totalausfall gewesen, trotz vieler Rückschläge. Besser als Darmstadt, Greuther Fürth und andere kleinere Vereine in der Bundesliga waren wir allemal, aber halt auch nicht so erfolgreich wie Heidenheim letzte Saison. Was war hervorragend? mMn vor allem die Fans, die auch kräftig auswärts supportet haben. Was bleibt? Viele neue Vereinsmitglieder und ein neues Stadion dank des Aufstiegs. Mit Rapp haben wir Kontinuität und mit Rebbe haben wir einen vielversprechenden neuen Sportdirektor. Ich schaue daher positiv in die Zukunft und in die neue Saison.
-
koul

- Beiträge: 1860
- Registriert: Fr 18. Dez 2020, 17:46
- Wohnort: Düsseldorf
- Danksagungen erhalten: 57
- Für Beiträge: 45
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Ist halt fraglich, wer davon bleibt. Wir wären ja weiß Gott nicht der erste Absteiger, bei dem der „Ausverkauf“ losgeht…Holsteinstadion hat geschrieben: ↑Mo 12. Mai 2025, 10:05Die Mannschaft hat zum Ende der Saison gezeigt, was möglich gewesen wäre - mit einer eingespielten Mannschaft und punktuellen Veränderungen.
Am Samstag habe ich einige Tränen vergossen, heute scheint schon wieder die Sonne und ich freue mich auf die geile 2.Liga. Spieler, wie Remberg, Tolkin, Gigovic, Knudsen, Zec, Nekic, Kelati und Harres stehen erst am Anfang Ihre Entwicklung unter M.R., dazu die Erfahrung mit Skzrybski, Bernhardsson und Komenda. Erhoffe mir von der Kader + Trainer - Analyse, die Schwachstellen zu optimieren/verbessern, angefangen bei unserer Nr.1. Wir kommen wieder........![]()
-
FantaKorn

- Beiträge: 28
- Registriert: Mi 12. Feb 2020, 15:10
- Danksagungen erhalten: 8
- Für Beiträge: 5
Re: Ein erstes Jahr Bundesliga -Fazit
Besonders hervorheben sollte man insbesondere, dass der Zuschauerzuspruch vor allem bei Auswärtsspielen auch zu ungünstigen Terminierungen sehr gut war. Ich hoffe, dass hier möglichst viele am Ball bleiben, sodass auch zukünftig viele Menschen aus ehrlichem Interesse zu Holstein fahren und nicht, "weil es zu den Bayern geht".
Ansonsten haben die Spiele generell ab der Rückrunde viel mehr Spaß gemacht, die Gründe sind ja hinreichend ausdiskutiert. Der Abstieg tut auf eine Art schon weh, auf eine andere Art ist es irgendwie auch okay. Es fühlt sich an, wie nach einem rauschendem Wochenende am Sonntagabend nach Hause zu kommen. Man schwelgt in Erinnerungen, aber in dem Bewusstsein, dass wir zumindest aktuell irgendwie da noch hingehören. Trotzdem bleibt der Eindruck, dass der Klassenerhalt in dieser schwachen Liga echt möglich gewesen wäre - wenn die Duelle gegen die direkte Konkurrenz nicht allesamt in den Sand gesetzt worden wären. Siege gegen den BVB, zwei Mal Augsburg, in Berlin etc sowie die Punkteteilungen in Leipzig, Mainz und zuhause gegen Stuttgart bleiben gerne in Erinnerung, waren aber gleicher Maßen auch häufig notwenig, um die "verlorenen" Punkte gegen die Konkurrenz wieder einzufangen. Schade - die beiden Spiele gegen Bochum und Pauli sind wirklich mehr als ärgerlich, dazu die schwache Leistung in Heidenheim.
Nach allem bleibt ein wahnsinnig stolzes Gefühl, das Ganze einmal erlebt haben zu dürfen, aber es klingt doch irgendwie nach, dass es mit etwas mehr Glück oder in den entscheidenden Spielen etwas besseren Leistungen noch ein Jahr hätte weitergehen können.
Finanziell mache ich mir keine Sorgen um den Verein, er scheint gut aufgestellt. Fantechnisch sieht es auch hervorragend aus, hoffen wir, dass man sich auch Sonntagnachmittag um 13:30, wenn der Gegner Greuther Fürth heißt, daran erinnert. Ich blicke - vorbehaltlich der kommenden Mannschaft - positiv in die Zukunft und kann mir schwer vorstellen, dass wir dem Beispiel von Paderborn oder Bielefeld nächstes Jahr nacheifern und um den Abstieg spielen.
Ansonsten haben die Spiele generell ab der Rückrunde viel mehr Spaß gemacht, die Gründe sind ja hinreichend ausdiskutiert. Der Abstieg tut auf eine Art schon weh, auf eine andere Art ist es irgendwie auch okay. Es fühlt sich an, wie nach einem rauschendem Wochenende am Sonntagabend nach Hause zu kommen. Man schwelgt in Erinnerungen, aber in dem Bewusstsein, dass wir zumindest aktuell irgendwie da noch hingehören. Trotzdem bleibt der Eindruck, dass der Klassenerhalt in dieser schwachen Liga echt möglich gewesen wäre - wenn die Duelle gegen die direkte Konkurrenz nicht allesamt in den Sand gesetzt worden wären. Siege gegen den BVB, zwei Mal Augsburg, in Berlin etc sowie die Punkteteilungen in Leipzig, Mainz und zuhause gegen Stuttgart bleiben gerne in Erinnerung, waren aber gleicher Maßen auch häufig notwenig, um die "verlorenen" Punkte gegen die Konkurrenz wieder einzufangen. Schade - die beiden Spiele gegen Bochum und Pauli sind wirklich mehr als ärgerlich, dazu die schwache Leistung in Heidenheim.
Nach allem bleibt ein wahnsinnig stolzes Gefühl, das Ganze einmal erlebt haben zu dürfen, aber es klingt doch irgendwie nach, dass es mit etwas mehr Glück oder in den entscheidenden Spielen etwas besseren Leistungen noch ein Jahr hätte weitergehen können.
Finanziell mache ich mir keine Sorgen um den Verein, er scheint gut aufgestellt. Fantechnisch sieht es auch hervorragend aus, hoffen wir, dass man sich auch Sonntagnachmittag um 13:30, wenn der Gegner Greuther Fürth heißt, daran erinnert. Ich blicke - vorbehaltlich der kommenden Mannschaft - positiv in die Zukunft und kann mir schwer vorstellen, dass wir dem Beispiel von Paderborn oder Bielefeld nächstes Jahr nacheifern und um den Abstieg spielen.