Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Holstein-Spiele, Trainingseindrücke, Perspektiven usw.
bârcul
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Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von bârcul » Sa 10. Mai 2025, 18:03

Auf dass noch viele weitere Jahre kommen moegen...

Wie seht Ihr das Jahr? Positives..Negatives.. Jetzt nachdem der erste Schmerz, der sich aber bei vielen in Grenzen zu halten scheint, vorbei ist, ist bestimmt Gelegenheit, ein Fazit zu ziehen

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hundemann
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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von hundemann » Di 20. Mai 2025, 10:13

VIECH hat geschrieben:
Di 20. Mai 2025, 09:40
Ich hätte als Journalist ja mal gefragt, wenn Geld nicht das Problem war, warum der sportliche Leiter es dann nicht ausgegeben hat? Letztlich kann es dann nur einen verantwortlichen geben und der heißt C. Wehlmann. Ein Sportdirektor wird nun einmal dafür bezahlt, Spieler zu verpflichten, welche ausreichende Fähigkeiten mitbringen, um eine Liga höher bestehen zu können. Gut, er wurde dann ja auch entlassen, allerdings zu einem Zeitpunkt, der angesichts der Aussagen von GL kaum nachzuvollziehen ist. Insgesamt kommt mir das aber alles schon etwas komisch vor, wollte man überhaupt zwingend die Klasse halten, ich habe da mittlerweile so meine Zweifel.
Es wirkt wirklich alles sehr verwirrend in den beiden Artikeln.
Klingt für mich auch eher nach Enttäuschung als Fan.
Es lag zu 100% auch am Geld, dass war doch schon immer so und wurde auch bei fast jedem Transfer der letzen 3-4 Jahre deutlich. Auch haben alle Verantwortlichen über die letzten Jahre ausnahmslos den engen Spielraum von Holstein so benannt. Und die veröffentlichen DFL Bilanzen sprechen eindeutig die selbe Sprache.
Auch die ganze Stadion Hickhack Geschichte, da merkte man doch auch das der taler nicht so locker sitzt. Sonst wäre er generell eh nicht da wo er heute ist.

Vielleicht ist GL etwas gekränkt und enttäuscht, dass mit seinem Invest nicht mehr erreicht wurde.
Vielleicht ne Selbsthilfegruppe mit Kind, Hopp oder Kühne? Die können davon schon ein paar Lieder singen. (Spaß)

Dennoch ist sein Engagement uneingeschränkt bewundernswert! Freuen wir uns über so einen treuen finanziell potenten echten Fan!

Randnotiz: ich habe vor 25 Jahren mal in einem seiner Läden gejobbt und kann sagen, mehr Kaufmann der alten Schule geht kaum, daher sollte man seine Worte nicht zu sehr auf die Goldwaage legen.

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VIECH
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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von VIECH » Di 20. Mai 2025, 10:16

Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht so richtig, was ich nun glauben soll oder nicht.
Disclaimer: Die Beiträge können Spuren von Ironie, Fiktion, Laienmeinung oder persönlicher Einschätzung enthalten, ohne dass dies textlich oder durch bunte Kleckse kenntlich gemacht wird. Bitte gleichen Sie den entsprechenden Beitrag immer mit anderen Ihnen zugänglichen, thematisch verwandten Quellen ab.

hundemann
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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von hundemann » Di 20. Mai 2025, 10:24

VIECH hat geschrieben:
Di 20. Mai 2025, 10:16
Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht so richtig, was ich nun glauben soll oder nicht.
Die Artikel haben eindeutig Uli Hoeneß Style in einer light Version! Sind GL und UH nicht auch gut befreundet? Mir war so, dass die sich gegenseitig auf Geburtstagstagen begrüßen usw.

Vielleicht gut der AR Restart ganz gut, auch der Abgang von GL selbst.

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noorpirat
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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von noorpirat » Di 20. Mai 2025, 10:43

Holsteinstadion hat geschrieben:
Di 20. Mai 2025, 09:38
noorpirat hat geschrieben:
Di 20. Mai 2025, 09:25
Was ist für Sie die wichtigste Lehre aus dem Bundesligaabenteuer?

Wer so ein Projekt wagt, muss mehr riskieren und sich intensiver kümmern. Der Unterschied zwischen Erster und Zweiter Bundesliga ist gewaltig. Wir – und damit meine ich gleichermaßen Aufsichtsrat, Vereinspräsidium und Trainerstab - haben uns nicht ausreichend gekümmert. Der Trainer war zu selbstbewusst, das Präsidium zu zögerlich. Die Gegner sind viel schneller, spielen präziser, haben bessere Torhüter. Das hat der Verein unterschätzt. Geld war nicht das Problem.
GL in den KN von heute


..... das sagt alles ! Geld war nicht das Problem, es war eben nicht das kleine Holstein Kiel mit den -auch hier- häufig vorgetragenen fehlenden Mitteln. Man war komplett zu naiv und hat entsprechend erst zu spät reagiert. Die Hinweise vieler kritischer Stimmen hier aus dem Forum werden im Nachhinein bestätigt. Respekt für diese deutliche, auch selbstkritische Aussage.
8-)
Der Verein ist gesund und das ist das wichtigste, Fehler werden gemacht um sie in Zukunft abzustellen. M.R. sollte in Zukunft nicht erwähnen, dass er mit dem Kader zufrieden ist, sondern jetzt die Baustellen angehen und gutes Personal ( zusammen mit O.R. ) an den Steenbeker Weg holen :flag:
Zustimmung, die erste BL war für uns alle, und eben auch für die Verantwortungsträger, eine spannende Phase mit reichlich Lerneffekten. Beim nächsten Aufstieg sind wir "schlauer"..... . Das ist auch irgendwie ein Fazit aus dem Jahr.
8-)
vg

noorpirat

(... wird schon, laufen lassen .....)

napoleon
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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von napoleon » Di 20. Mai 2025, 11:08

Wir hatten eine Zeit lange das "geizige Trio" am Start - Stöver, Schwenke und nicht zuletzt Schneekloth. Es mag nicht am Geld gelegen haben, aber es wurde nicht mutig genug ausgegeben. Klar ist: Nicht jeder Transfer trifft ins Schwarze - geht jedem Verein so. Dennoch sieht man an den Wintertransfers, dass was möglich war.
Wichtig wird es sein, dass auch der Trainer selbstkritisch in die neue Saison geht und nicht glaubt alles mit "Spieler entwicklen und besser machen" zu lösen kann. Auch in Liga 2 braucht es Spieler, die es einfach schon können - nachweislich, vorher.
Ich hoffe, dass uns die Ausstiegsklauseln dem Kader nicht das Genick brechen werden und der Aderlass zu schmalem Geld zu groß ist. Wenn Shuto und Rambo gehen und in die Kasse 10 Mio kommen, ist für mich die Welt gut - das ist part of the game als kleiner Verein. Gehen die aber, weil einfach mies verhandelt wurde, für zusammen die Hälfte, dann haben wir das Problem mit dem gleichwertigen Ersatz. Auch der kostet Kohle.

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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von zackmultiengine » Di 20. Mai 2025, 12:09

napoleon hat geschrieben:
Di 20. Mai 2025, 11:08
Wir hatten eine Zeit lange das "geizige Trio" am Start - Stöver, Schwenke und nicht zuletzt Schneekloth. Es mag nicht am Geld gelegen haben, aber es wurde nicht mutig genug ausgegeben. Klar ist: Nicht jeder Transfer trifft ins Schwarze - geht jedem Verein so. Dennoch sieht man an den Wintertransfers, dass was möglich war.
Wichtig wird es sein, dass auch der Trainer selbstkritisch in die neue Saison geht und nicht glaubt alles mit "Spieler entwicklen und besser machen" zu lösen kann. Auch in Liga 2 braucht es Spieler, die es einfach schon können - nachweislich, vorher.
Ich hoffe, dass uns die Ausstiegsklauseln dem Kader nicht das Genick brechen werden und der Aderlass zu schmalem Geld zu groß ist. Wenn Shuto und Rambo gehen und in die Kasse 10 Mio kommen, ist für mich die Welt gut - das ist part of the game als kleiner Verein. Gehen die aber, weil einfach mies verhandelt wurde, für zusammen die Hälfte, dann haben wir das Problem mit dem gleichwertigen Ersatz. Auch der kostet Kohle.
Zu Remberg: Es wurde nicht mies verhandelt, eine Ausstiegsklausel von 2,5 Mio für einen Spieler, dessen Vertrag am Ende der nächsten Saison ausläuft und der einen Marktwert von 2,8 Mio lt. Transfermarkt hat, wäre gut verhandelt, falls der Betrag tatsächlich stimmen sollte, da sollte man vorsichtig sein.
Mein Gott! Die Invasion... Sie kommen!

napoleon
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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von napoleon » Di 20. Mai 2025, 12:34

Lütje ist aber der Ansicht, dass die Klauseln bei der KSV allg. eher schlecht verhandelt wurden. Und er hat die Verträge gesehen. Ich bin bei dir, wenn man für Rambo 2,5 Mio Euro bekommt; das wäre ein fairer Kurs. Nur wenn für beide nur 5 Mio rumkommt, wurde insgesamt schlecht verhandelt.

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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von Jupp » Di 20. Mai 2025, 12:46

Nun ja, die Ausstiegsklauseln wurden eben nicht an die erste Liga angepasst, auch um Gehalt zu sparen. Wusste man vor einem Jahr, daß Rambo und Shuto sich derart durchsetzen? Sie jetzt über das Gehalt zu halten wird schwer. Die Ausstiegsklauseln liegen weit unter den kolportierten Zahlen, eben auf Zweitliganiveau.
Don't stop believin'...

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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von hundemann » Di 20. Mai 2025, 13:00

Fairer Kurs zum Zeitpunkt der Vertragsverlängerung wahrscheinlich, aber zum heutigen Zeitpunkt ist die Ausstiegsklausel doch eher mindestens ne Mio zu wenig. (Aber wer konnte das schon ahnen)
Ich finde unsere abgehenden Transfers auch oft sehr unglücklich. Wenn man überlegt, dass Kinsombi immer noch unser Rekord Transfer ist. Ist ja schon ne Weile her.
Karazor 800k, Meffert 500k, Sander unter 1kk, um nur einige zu nennen.
Wenn man überlegt und die Tabelle unten anschaut, dann ist unser Image hier deutlich höher angesiedelt als der tatsächliche Ertrag. Dank der Schatulle von L&L hat es zum Glück bis dato funktioniert.

Es wird ja immer kolportiert Holstein muss junge Spieler holen und Transferüberschuss erzielen. Also das war schon dünn die letzten Jahre.
Gut das wir jetzt jemanden wie Rebbe an Bord haben. Es wird definitiv ein Rekord Transferfenster für Holstein!
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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von napoleon » Di 20. Mai 2025, 13:24

Die Verträge gelten für Liga 1 und 2 - da gibt es entsprechende Gehaltsstaffeln für jede Liga und sind mit ihren Boni recht komplex.
Die Verlängerung von Rambo war im Februar - da hatte er schon genug Spiele in der Buli aufm Buckel, um das gut bewerten zu können. Er war bereits da bundesliga tauglich und Stammspieler. Sein alter Vertrag lief nun auch nicht 2025 aus, so dass ein ablösefreier Wechsel im Raum stand - will sagen: Es bestand keine Not zu verlängern - ausser es gab bereits im ersten Vertrag eine Ausstiegsklausel von lächerlicher Höhe.

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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von napoleon » Di 20. Mai 2025, 13:27

ps: bisher hatte der Verein immer innerhalb der 2. Liga "Ambitionen", so daß man die Leistungsträger lieber im Kader als deren Ablöse aufm Konto gesehen hat. Aber das ging - wie hier bereits richtig erwähnt - nur mit den Sponsoren.
Transfererlöse nennenswerter Art haben wir in den letzten Jahren kaum gesehen; wären aber mal notwendig für den Kader

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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von Stolle » Di 20. Mai 2025, 13:35

Wenn jeder Regionalligaspieler schon eine niedrige Ausstiegsklausel in seinen Vertrag handelt, dann kann die KSV doch sowieso nie mehr mal eine vernünftige Ablösesumme generieren oder verstehe ich da was falsch?
Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.

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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von Jupp » Di 20. Mai 2025, 13:46

Ein Spieler verhandelt nicht. Das machen die Berater. Und die wollen ihre Spieler möglichst oft verkaufen. Deswegen hätte Wehlmann nach dem Aufstieg deutlich höhere Ausstiegsklauseln verhandeln müssen, auch zu Lasten des Gehalts. Aber das wurde ja verpasst. Wir können solche Gehälter nicht bezahlen, hieß es immer...
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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von zackmultiengine » Di 20. Mai 2025, 13:49

napoleon hat geschrieben:
Di 20. Mai 2025, 13:24
Die Verträge gelten für Liga 1 und 2 - da gibt es entsprechende Gehaltsstaffeln für jede Liga und sind mit ihren Boni recht komplex.
Die Verlängerung von Rambo war im Februar - da hatte er schon genug Spiele in der Buli aufm Buckel, um das gut bewerten zu können. Er war bereits da bundesliga tauglich und Stammspieler. Sein alter Vertrag lief nun auch nicht 2025 aus, so dass ein ablösefreier Wechsel im Raum stand - will sagen: Es bestand keine Not zu verlängern - ausser es gab bereits im ersten Vertrag eine Ausstiegsklausel von lächerlicher Höhe.
Ein Sportdirektor muss aber weiter denken als bis zum nächsten 30. Juni. Ohne die Verlängerung hätten wir jetzt einen Remberg, dessen Vertrag in gut einem Jahr ausläuft, die Alternative wäre dann gewesen entweder Ablöse in relativ geringer Höhe oder am Ende der kommenden Saison überhaupt nichts. Was die Höhe der festgeschriebenen vorzeitigen Ablöse angeht, ist es leider so, dass sich das Management der Spieler mit Händen und Füßen gegen hohe Beträge in einer Ausstiegsklausel wehrt, weil es richtig viel Geld nur bei einem Transfer verdient, für einen Transfer sind Ausstiegsklauseln mit hohen Ablösebeträgen aber natürlich Gift. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem ein Sportdirektor nur noch vor der Wahl steht, nachzugeben oder keine Verlängerung abzuschließen bzw. die Verpflichtung eines bestimmten neuen Spielers aufzugeben.
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Re: Ein erstes Jahr Bundesliga — Fazit

Beitrag von Joschi » Di 20. Mai 2025, 14:09

Ich denke in Sachen Vertragsgestaltung haben wir mit Rebbe jetzt einen absoluten Fachmann an Bord. Was Transfers betrifft, könnte ich mir vorstellen, dass da jetzt auch sehr viel von Uphues ausgehen wird. Da brauchen wir selbst für die 2. Liga bessere Zugänge als es im letzten Sommer zB Knudsen oder Gigovic waren. Das wird sportlich aber hoffentlich nicht unmöglich.
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