Moin zusammen,
endlich habe ich ein bisschen Zeit, euch über die beiden vergangenen Spiele zu berichten.
Am 5. September durften wir die frisch aufgestiegenen Rostocker bei ihnen zu Hause austesten. Der Kader war voll mit mehreren Neulingen. Von Anfang an zeigte sich, dass die Gastgeber viel Fokus auf die Saisonvorbereitung für die Regionalliga gelegt hatten.
Obwohl wir am Anfang sehr konsequent verteidigt haben, mussten wir immer mehr ihrer Angriffe abarbeiten. Das Score wurde durch Connor Walsch und seinen Balltreter eröffnet. Der gegnerische Sturm hat aber ziemlich schnell auf unsere Führung geantwortet mit einem verwandelten Straf-Versuch. Nur schwer haben wir unsere eigenen Meter erarbeitet, um endlich weiter in die gegnerische Hälfte zu kommen. Kurz vor der Halbzeit hat aber Patrick Martin nach mehreren Phasen erfolgreich gepunktet. Mit einem Stand von 7:8 ging es in die Pause.
Zur zweiten Halbzeit starteten die Adler in Überzahl, die für einige Minuten sogar verdoppelt wurde. Aufgrund fehlender Kommunikation und auch Handling-Fehler (ja, auch meine Carries waren diesmal gar nicht gut

) konnten wir die Verteidigung der Rostocker nicht durchbrechen.
Auf der anderen Seite war es leider ganz anders. Zunächst haben die Rostocker mit Hilfe des Seitenrichters einen Versuch gemacht, der aber auch dank Ehrlichkeit des U13-Spielers, der seine ersten Erfahrungen als Linienrichter sammelte, wieder zurückgenommen wurde. Dennoch waren die Rostocker fest in unserer 22-Meter-Zone und konnten noch zweimal hier scoren. Hierzu führten eventuell die Auswechslungen oder auch die eine ganz unnötige gelbe Karte, die unseren Vorteil zunichte machte (Rostock hatte für gute 30 Minuten auch eine rote Karte).
Das Spiel ging sehr physisch weiter. Auch wenn der Schiedsrichter (apropos, sehr starke Leistung, für meine Wenigkeit war es das erste Mal mit ihm) die Scrums nur uncontested ließ, gab es sehr starken Einsatz am Ruck seitens beider Packs. Die Adler lagen noch nicht an den Rucks und könnten noch einmal angreifen. Mit Spielzeitende konnte unser Kapitän, Mats Olbrich, ein Spiel aus seiner Spielmacherposition beginnen, was ihm einen Versuch ermöglichte. Connor konnte den Ball danach sicher durch die Pfosten treten, um einen defensiven Bonuspunkt zu sichern.
Wir haben hier viel gelernt, unter anderem, dass man die Aufsteiger nicht unterschätzen sollte. Insgesamt haben sich viele neue Spieler in ein gutes Licht gesetzt. Einer davon ist Linus Eigenbrot, unser Kuke, der sein erstes Spiel für die Herrenmannschaft gespielt hat und einstimmig zum „Man of the Match” gewählt wurde. Tolle Leistung!
Diese Woche ging es dann nach Hamburg, um die Tabellenzweiten der letzten Saison mit unseren Neuigkeiten zu überraschen.