Solange die Marketingabteilung der KSV aber ihr Hauptaugenmerk auf den Störche-Club richtet, dessen Bedeutung zugleich nicht anzuzweifeln ist, wird es gleichwohl schwer sein, den "gemeinen" Fußball- bzw. Holsteinfan in Kiel und Umgebung mitzunehmen geschweige denn ins Stadion zu locken.
Denn nur mit mehr Zuschauern, die mit positiver Grundeinstellung mitfiebern und anfeuern, werden wir eine regelmäßige Kulisse erleben, die wir alle aus unserer berauschenden Pokalsaison kennen oder - um etwas in die Vergangenheit zu gehen - die uns aus Spielen z.B. gegen Eintracht Braunschweig vor 13.000 Zuschauern Ende der 80er Jahre erinnerlich sind.
Dazu gehört aber auch ein Management und eine Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, die sich mit der wenig erfolgreichen Phase des Vereins bei gleichzeitigen Phantastereien auseinandersetzt und reflektiert - und nicht wegignoriert.
Dann kann das Ansehen unserer KSV Holstein, welches in der Zeit von bis zu vier Vereinen in der damaligen Liga 4 und eines zugleich ungeschickten Auftretens und Gebahrens der KSV extremst und nachhaltig (die Auswirkungen sind ja bis heute zu spüren) geschädigt wurde, auch wieder steigen.
Dann werden die Kieler (inkl. Umland) Fußballinteressierten und potentiellen Holstein-Zuschauer auch wieder gerne ins Holstein-Stadion kommen und unsere Spielstätte eine Bank für unsere Störche werden - ob in den heutigen Dimensionen oder in einem schönen neuen Schmuckstück.
Die "älteren" Foristen hier werden wissen, was ich meine (wenn alles detailliert hier jetzt stehen würde, wäre der Post ein halbes Buch), den Jüngeren sei mit auf den Weg gegeben, sich bei Interesse über diese Zeiten zu informieren - das weckt vielleicht das ein oder andere Verständnis für die "Mecker-Opis", die eben dieses Zeiten oder auch die Solterbeck-Ära immer noch vor Augen haben.
Aber gerade wir Fans können (ob es den Vereinsoberen gefällt oder nicht) auch eine ganze Menge tun, um in der Kieler Bevölkerung mehr nachhaltiges und wertschätzendes Interesse an der Mannschaft zu wecken - allerdings mit dem Risiko, dass die heutige KSV von damals nicht dazugelernt hat.
Vielleicht liest ja ein PN oder WS hier mal mit - Letzterer hat auf den bisherigen Foristen-Stammtischen ja eher ungläubig auf diese "Historie" reagiert; ein Wegignorieren möchte ich an dieser Stelle nicht unterstellen.
So denn - das Thema lautet "Öffentlichkeitsarbeit unser KSH Holstein". Nun seid Ihr gefragt und aufgerufen mit Stil zu diskutieren und ganz nebenbei einen Herrn Basler "Lügen zu strafen" !!! Foristen sind nämlich nicht nur Idioten



